Archiv für den Monat: Juni 2013

Italienische Küche

Hier mal was passendes zum Berlusconi Prozess.
Italienische Küche, oder zumindest so ähnlich…

Premiere in Oschersleben

Am vergangenen Montag war es soweit, ich konnte mal wieder eine für mich neue Rennstrecke erfahren, Oschersleben. Den Beschreibungen die ich schon erhalten hatte nach, soll die Strecke sehr flüssig zu fahren sein, und wirklich spass machen, also Grund genug die über 600km Anfahrt in Kauf zu nehmen. Da mehr als tolles Wetter angesagt war (bis zu 30 Grad) hatte ich dann auch etwas Angst, dass mein Hinterreifen die 2 Tage Training nicht mehr übersteht. Daher hatte ich versucht über Rene, den Reifenmann meines Vertrauens noch schnell auf Freitag einen neuen Pneu in der Riesendimension 200/60-17 zu bekommen. Das hat leider nicht geklappt.
Eine Chance hatte ich aber noch ein Händler, der mich schon in Hockenheim mit Regenreifen versorgt hat, hat viele Motorradreifen am Lager, also Mail geschickt und ja, ich darf am Sonntag vorbei kommen. Somit werden es dann gute 700km.
Auf der Autobahn musste ich dann auch mal wieder feststellen, dass ich nicht alleine unterwegs bin und der erste Stau war auch vor Karlsruhe. Den Reifen geholt und gedacht, hoppla, es ist ja schon nach 18Uhr, das kann ja heiter werden. Also A5, A7 und Kilometer fressen ist angesagt, Baustelle um Baustelle geht es vorwärts und irgendwann sagt das Navi runter von der Autobahn. Was, runter, und noch knapp eine Stunde zu fahren, das kann doch nicht sein. Schlimmer noch, ich nehme die Abfahrt richtung Goslar und direkt dahinter ist die Landstrasse gesperrt. Ich entschließe mich erstmal Stop beim Mc-Do gegenüber am Autohof zu machen, es ist ja sowieso schon irgendwas nach 10 am Abend. Die Umleitung habe ich dann auch noch gefunden, nur hätte ich das gewusst, hätt ich im Grunde auch eine Abfahrt davor rausfahren können, Mist.
Um 23Uhr irgendwas bin ich dann in OSL, fahre direkt zur Pension, entscheide erst am Morgen auszuladen, die anderen aus der Box kommen alle aus der Dortmunder Ecke und sind sicherer schon da, ist mir alles egal, schlafen!!
Am Morgen gehts dann zur Strecke, das übliche emsige Treiben im Fahrerlager. Ich beziehe meinen Platz in der Box. Leider haben mir inzwischen viele das mit den CEE-Steckern abgeschaut, jetzt muss ich wieder Schuko Kabel verlegen. Außerdem ist seit Hockenheim mein Kühlbox Netzteil weg, das ärgert mich irgendwie noch… Aber keine Zeit verlieren, Motageständer Reifenwärmer und klar machen für den ersten Turn. Ich bin ein bissel nervös, denn die Strecke ist neu und ich will nichts kaputt machen… Dann geht es auch schon raus. Ja, stimmt, die Strecke ist wirklich recht kurvig und hat keine längeren Vollgas Passagen, ich meine die Strecke schnell zu lernen, aber mir fehlen Orientierungspunkte. Seit mir Franky das beigebracht hat nach Punkten zu fahren, auf die man konkret hinsteuert und quasi abfährt, fahre ich viel gleichmäßiger, das fehlt mir jetzt.
Nach dem Turn interviewe ich also Roland, ob er ein paar Punkte erklären kann, er probierts, ich höre zu, der nächste Turn geht dadurch schon besser, ich spekuliere schon drauf am Mittag in die schnellere Gruppe wechseln zu können. Der 3. Turn geht auch vorbei, es wird heiss… Und ja, der Reifen reisst auf, und schmiert etwas, nicht das was ich jetzt brauche, aber erstmal ruhig bleiben und Mittagessen gehen. Wärend des Mittagessens kommen die Gruppen für den Nachmittag und Folgetag. Leider ist für mich nicht der erhoffte Sticker drin, ich bleibe bei den langsamen, aber egal, ich will ja lernen und bin eigentlich auch keine Runde richtig am Limit gefahren, also alles gut, aber nen Instruktor will ich auf jeden Fall für den Nachmittag. Es klappt, Jürgen wird mich im ersten Turn nach der Pause instruieren. Franky ist leider nicht dabei, sonst wäre er wieder dran, und ich weiss, er würde mir wieder sagen, wie Sch*** ich auf dem Sportgerät sitze… Egal… Also wieder einen Turn, ich wundere mich etwas wo Jürgen rumfährt, als ich dann vorausfahre, stelle ich aber schon irgendwie fest, dass ich dann wohl doch einen ziemlichen Mist zusammengurke.
Das bekomme ich auch recht offensiv zu hören, als wir von den Motorrädern steigen und in die Box laufen. Video erstmal anschauen…
Oh mann, jetzt wirds mir klar, ich fahre totalen Mist, aber Jürgen erklärt mir am Video schön ein paar Punkte und malt nebenher auf einen Streckenplan. Ich fühle mich besser gerüstet.
Den nächsten Turn lasse ich aus, aber den letzten fahre ich, leider kann ich mich nur auf eins konzentrieren, entweder Linie oder eben Hang-off üben, beides klappt nicht. Aber wenigstens wird die Linie jetzt mit Punkten konkreter.
Am Abend gehe ich dann noch mit auf den Streckenrundgang, Philip und Jürgen machen die üblichen Spielchen, aber ich bekomme och nochmal einiges mit. Es geht halt darum, möglichst viele Informationen zu kombinieren und wirklich mal zu Fuss um die Strecke zu laufen bringt so viel Erkenntnis über Radien, Überhöhung und länge von Geraden, das sollte man wirklich mitnehmen.

Für den 2. Tag habe ich nur vor weiter zu üben und Runden runterzuspulen. Die kleine Hoffnung existiert, dass das Hang-off und die Linie sich kombinieren lassen, ich glaube das wird der nächste grosse Schritt nach vorne. Um meine Erfolge zu kontrollieren habe ich für den Turn vor dem Mittag ncohmal Jürgen gebucht, mal sehen was er meint. Die nächste kleine Ernüchterung folgt leider, ich bekomme es einfach nicht hin mich auf Linie und Fahrstil gleichzeitig einzustellen, also nur Linie. Egal, ganz plötzlich fahre ich an Stellen rum, wo ausser mir in der Gruppe keiner ist, also Leute, wenn es auf die Strecke geht, lasst euch helfen und die Strecke erklären, das bringt dann mehr Spass und mehr speed. Schon ist der Vormittag fast rum und mein 2. Instruktor Turn steht an. Gleiches Spiel, Jürgen fährt zuerst vor und dann muss ich zeigen, das ich fähig bin das nachzumachen. Ok, wir pflügen durch die Gruppe, irgendwas ist schon anders. Dann ich vorne, ich versuche die Punkte abzufahren und es gelingt auch so naja. Ich bin gespannt was er meint. Zurück in der Boxengasse hab ich den Helm noch nicht ab und bekomme ein “das ist ja was ganz was anderes” an den Kopf, ich fasse es als Kopliment auf und wir gehen wieder zum Video anschauen. Ok, alles nicht perfekt aber schon viel besser, ich bekomme wieder einen neuen Streckenplan zum weiter Arbeiten mit.
Die 2 Turns am Nachmittag nutze ich dann noch um viel zu probieren, wobei mir die Gruppe inzwischen schon mächtig auf den Sender geht, ich überhole jede Runde massig Leute, teilweise sogar 2 mal binnen der 20 Minuten draussen. Das bringt mich immer heftig aus dem Konzept, ich finde keinen wirklichen Rythmus und kann mich auch nur schlecht auf meine eigentlichen Aufgaben konzentrieren. Zurück in der Box sage ich das auch relativ deutlich, wobei es nicht ganz fair ist, denn schließlich bin ich ja nicht aufgrund purer Willkühr in der Gruppe, sondern aufgrund der Zeiten auf dem Monitor. Trotzdem bin ich mir sicher, eine Runde ohne die Gruppe wäre sofort 5 sekunden schneller! Dann wäre ich auf dem Niveau der nächsten Gruppe. Wieder einmal egal, darum gehts hier nicht, ich soll doch lernen, hang-off und Linie!
Im letzten Turn vor dem Rennen (Cuprennen also nichts für mich…) merke ich dann auch dass die Kraft schwindet, die 2 Tage und die 30 Grad machen sich bemerkbar und ich breche eine Runde vor Schluss ab, denn ich sehe wieder einen riesigen Pulk, durch den würde ich nicht so schnell durchkommen und dann besser rausfahren, als dass man dann doch die Brechstange auspackt.

Nach dem Rennen gibt es dann noch einmal eine Stunde freies fahren, aber ich entscheide mich fürs Packen, so wie die meisten Anderen in der Box auch. Das freie fahren ist sicher toll, aber eben ganz zum Schluss, und ich habe ja noch die Autobahn vor mir. Also alles rein in den Transporter und ab dafür. Um kurz vor 11 bin ich dann auch “schon” in Freiburg zurück. Ich stelle den Transporter in die Garage und überleg noch kurz auspacken, neeeee, Bett! Am nächsten morgen kommt dann Kollege Franz vorbei und hilft dankenswerter Weise beim Motorrad rausstellen. Den Rest hab ich schon versorgt, also auf ins Büro, mal noch die Bilder durchschauen und auf den nächsten Termin freuen…

Mal wieder Fisch gefällig?!

So, hier mal wieder ein Bild mit einem leckeren Fischgericht…

Das ist mal ein Angebot

Also wer hier nicht zugreift, ist selber….. …ähhhh….. schlau!

Schnelle Küche

Hier mal einen Klassiker aus der Rubrik “schnelle Küche”

Fisch einmal anders

auch bei uns gibt es interessante Gerichte aus dem Gewässer

Direkt aus Polen…

So langsam beginne ich zu verstehen :-)
Fotografiert von MM aus E, Aktuell in Frombork (Kopernikusstadt) früher Frauenburg in Ostpreußen, heute Polen.

Noch mehr Mittagstisch

Auch auf die Gefahr hin, dass ich bei all dem Nachschub den es jede Woche gibt, gar nicht mehr hinterher komme. Jetzt gibt es erst mal die Klassiker des Mittagstisch…