Archiv für den Monat: Oktober 2013

Spass mit der Telekom

Ja, unter diesem Stichwort wurde Ende der 90er Jahre schon Comedy gemacht. Ein paar verrückte Vögel bei RTL setzten sich damals “Jan Ulrich Style” Mützchen auf und spielten mit vollem Engagement die Problemchen der Bundesbürger mit dem frisch privatisierten Fernmeldeamt nach.

Tja, lange ist das her, aber davon ist uns viel geblieben. Die Geschichten, der Frust, die Freude über dann irgendwann doch funktionierende Anschlüsse, all das ist uns geblieben.
So, jetzt hat es mich erwischt. Ich bin umgezogen und darf mir einen neuen Anschluss der Telekom schalten lassen. Eigentlich wollte ich ja den Anschluss meines alten Providers umziehen, aber da wollte T— schon nicht mitspielen, also muss ich wohl oder übel mal einen Auftrag in lila machen lassen.
Am 15.10. hab ich den Auftrag Online eingegeben. Die Eingangsmail ist auch prompt gekommen, doch seit dem ist Ruhe von der Telekom… Online hieß es einmal der Anschluss sollte heute, sprich am 22.10. realisiert werden, jedoch hab ich bis heute noch nicht mal eine Auftragsbestätigung.
Das kann ja heiter werden… Ich werde weiter berichten und hoffe auf eine kurze Story, wenngleich mir schon Böses im Kopf rum geht…

So, kleines Update zum Wochenende:
Nix….
Ich kenne zwar inzwischen meine Kundennummer bei der Telekom, aber auch meine Anfrage per Kontaktformular, wie denn nun der Stand ist blieb erfolglos.
Ich warte also weiter auf die Auftragsbestätigung und hoffe dann irgendwann auch Telekom Kunde zu sein und nicht nur eine Kundennummer zu haben…

So, heute, 26.11. mal wieder ein Update….
Nix! Ich werde langsam wirklich sauer und überlege mir mal noch ein paar gute Hebel wie man diesen Laden etwas aufmischen kann. Hmm, da fällt mir noch das Ein oder Andere ein :-)

 

Glasfaseranschluss vom Profi

Wer jetzt vermutet, er bekommt technische Meisterwerke zu Gesicht, mit filigraner Technik in höchster Perfektion, der……

….. sollte sich nen anderen Blog suchen, denn hier gibt es Nettes uns Kurioses, aber schön, naja, einfach mal selbst schauen :-) Das zumindest ist die Interpretation der Telekom zum Thema Glasfaseranschluss, so gesehen in Oschersleben in Box 5, wo kurz vor meinem Erscheinen noch die DTM zu Gast war. Das Glaskabel ist übrigens schön mit viel Biegeradius und 2-3 Kabelbinder am Boxenzaun festgemacht. Aber die wiederverschließbare Spleissbox Aufhängung ist natürlich Top! So arbeitet halt nur der Profi :-)

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Zum Saisonabschluss nochmal nach “OSL”

Tja, auch wenn es im Geschäft gerade überhaupt nicht nach Saisonende aussieht, so neigt sich der Sommer doch dem Ende entgegen und damit ist die Zeit um ein bissel im Kreis herum zu fahren dann auch bald rum. Also, neben Hochbetrieb im Geschäft, privatem Umzug und allem was sonst noch so los it, war es auch nochmal Zeit für ein letztes Training in diesem Jahr.

Zum Glück hatte ich schon recht frühzeitig gebucht und konnte damit auch nicht mehr aus der Nummer raus. Irgendwie ist das aber auch wichtig, sonst geht man ja doch nie, und ich hab mich auch wieder wirklich auf die Truppe vom Daineseshop Dortmund gefreut und ja, ich habs geschafft! Es hat noch Markus, der meine “alte” GSX-R fährt zugesagt, also auf in den Osten, auf nach Oschersleben.

Die fahrt ist kurz und schnell umrissen, wir haben uns auf Freitag Mittag verabredet, wollten recht früh los, naja, mit Auto, Hänger holen, aufladen etc. war es dann doch irgendwas zwischen 5 und eher 6 bis es auf die Bahn gegangen ist. Dank 100kmh Zulassung war es nicht so schlimm mit dem Hänger zu fahren, aber Freitag abend ist halt um Karlsruhe und dann um Frankfurt schon die Hölle los, kurzum um halb 2 in der Nacht sind wir bei der Pension aufgeschlagen! Beeetttttttt!!!!!! schnell schlafen!

Der nächste Morgen, das übliche Spiel, rein ins Fahrerlager, die Anderen sind schon in der Box, schnell noch abladen. Markus ist schon bissel nervös und meint, wir dürfen die Fahrerbesprechung nicht verpassen, ich sag, wenn das um 8 losgeht, gehts um 3 nach los, reicht, wenn man 5 nach da ist, also ist 10 vor 8 noch ne viertel Stunde Zeit zum abladen, klar, oder?!
Nach der Besprechung dann noch schnell zur Anmeldung, ich hatte auf den blauen Sticker gehofft, aber der Veranstalter hat mich wieder in die Krabbelgruppe geschickt, kein diskutieren hilft, ich leicht angenervt. Hilft nix, erstmal fertig machen, dabei noch ein paar Tipps an den Newbie geben, irgendwie fühlt sich das schon alles gut und gewohnt an in der Box.
Dann raus zum ersten Turn. Ich hatte Markus gesagt, er soll direkt hinter mir raus, und 2-3 Runden hinter mir her. Tja, nach ner halben Runde war er weg, es ist halt schon echt krass was das Training ausmacht, ich bin aber sicher genauso rumgefahren als ich das erste mal auf der Strecke war.
Dann war da auch schon wieder mein Problem, es sind halt in der Krabbelgruppe viele Leute, die nochmal deutlich langsamer sind und mir macht es echt Probleme und schlechte Zeiten da drin rum zu gurken. Sicherlich auch ein Problem ist, dass alle halt möglichst in den 3 Turns am ersten morgen alles geben um nen “besseren” Sticker zu bekommen. Ich weiss nicht, das System hat auch seine Tücken, aber auf dem Ohr war Philipp, der Veranstalter taub… Insgesamt packt er die Veranstaltungen arg zu, jetzt sind es schon 5 Gruppen, da wird die Warterei dann schon arg lang, ich hoffe das bleibt nicht so, denn das ist einigen unangenehm aufgefallen, für mich wäre es ein Grund die Veranstaltungen nicht mehr zu buchen, wenngleich es doch Top organisiert ist und das ganze drumherum stimmt.
Auf jeden Fall ist auch Meister “Franky” aus meinem “Nachbardorf” wieder mit am Start, den hab ich mir dann auch für den letzten Turn am Abend noch als Instruktor gebucht. Mal schauen was er motzt…
Tja, die 3 Turns am morgen sind rum, auf zum Essen und dann neue Sticker holen. Jetzt trifft mich der Schlag, wieder kein blauer Sticker, noch mehr Krabbelgruppe, ich bin sauer…. Doch auch das Gespräch mit der Orga führt zu nix, ich hätte gehofft, das die mir die Chance geben mal einen Turn in der anderen Gruppe zu fahren um dann zu zeigen, dass ich es kann, aber nee, nix drin, das Gespräch kippt fast noch… Ich soll zeigen, das ich schneller fahren kann, dann stufen die mich um, so die Aussage. Und ich soll probieren später raus zu fahren um ne freie Runde zu erwischen.
Das ist leider völliger blödsinn, denn wenn die letzten raus fahren kommen die ersten schon wieder um den Kurs, meine Stimmung ist am Boden!
Ich versuche mir selbst andere Ziele zu geben und ja, stimmt, da ist auch noch Kollege Markus, den immer mal wieder zu erwischen um ihm ein bissel vorne weg zu fahren. Dazu noch weiss ich, dass Franky mir wieder was von Sitzhaltung erzählen wird, das sollte ich also noch etwas trainieren.
Dann ist es also doch da, das erste woow… denn endlich muss ich mich nicht mehr so auf die Linie konzentrieren und endlich läuft es auch ganz gut mit turnen und Linie fahren gleichzeitig. So gut, das ich im reduzierten Tempo mit Markus im Schlepptau fast innen in die Grasnarbe abbiege weil ich plötzlich richtig enge Radien fahren kann.

Der Turn mit Franky am Abend ist schon in der Dämmerung, die Sonne steht tief, auch das wegen der 5 Gruppen auf dem Track, nicht toll, dafür bekomme ich wieder wertfolle Tips, ich soll einige Kurven anders anfahren, und mache noch 2 gravierende Fehler, ich bremse viel zu viel vor den kurven, nehme den Speed nicht mit und dann warte ich zu lange bis ich das Gas aufmach, irgendwie noch sehr serialisiert, nicht flüssig das Ganze.
Ok, mit diesen Infos gehts ans Bier und Abendessen. Bei der Verlosung gewinne ich noch ein Cap, suuuper, aber ok, jetzt darf ich nicht mehr sagen, ich gewinne nie was!

Tag 2:
Der Morgen beginnt später, ich fühl mich ausgeschlafen, aber es ist schon kalt, Ende September halt. Markus ist auch frohen Mutes und findet die Reifenwärmer schon eingesteckt in der Box. Ich montiere noch die Rollen am Montageständer, zieh die Heizdecken auf und bereite mich auf den ersten Turn vor.
An diesem Tag gibt es nur 4 Turns im normalen Stil, dann folgen noch diverse Rennen,  aber das ist nichts für mich, danach gibt es noch ne Stunde freies fahren, aber das hab ich im Sinne der langen heimfahrt schon abgehakt, aber mal sehen…
Ich versuche nochmal die Notizen aus dem Abendturn mit Franky durchzugehen und dann geht es raus. Ausprobieren ist angesagt, ich verändere immer mal wieder kleinigkeiten um besser zu fahren. Die Zeiten sind mir egal, denn es ist halt immer wieder der Verkehr auf der Strecke und ich mach zum Teil sogar auf Start-Ziel langsam um mir eine Lücke zu suchen um mal ein Stück ohne Verkehr zu finden.
Im dritten Turn hab ich dann nochmal Franky gebucht, er zieht mich an einigen Stellen und ich merke wieder neue Fehler. Es ist schon irgendie krass, da machst Du 2-3 Sachen besser und dafür erkennst Du 5 neue Fehler. Man könnte sagen wie bei Sisiphos, aber irgendwie auch nicht, denn es wird ja alles flüssiger und besser. Apropos flüssiger, Jetzt beginne ich mal so langsam nicht mehr abzuwarten, bis ich am Scheitelpunkt innen bin und dann erst Gas auf, sondern kapiere so langsam wie das mit dem Steuern übers Gas funktioniert. Macht Spass, aber zeigt, wie wichtig es ist die Kurve vom Anfang her richtig zu treffen, sonst kommt man halt egal ob mit Gas auf oder zu nicht an den Punkt hin!
Dem letzten Turn schenke ich eigentlich wenig Beachtung, denn so langsam merk ich schon die Kräfte schwinden und es fühlt sich schon alles etwas träge an. Als ich dann auf der Strecke bin denke ich aber plötzlich wow, jetzt hast Du einen Schritt nach vorne gemacht, ich fahr sehr locker und merke, das ich schneller geworden bin, nicht weil ich schneller fahre, sondern weil es jetzt alles wieder etwas flüssiger läuft. Smooth eben, nicht so serialisiert.. Dabei hab ich massig Reserven, ich weiss, dass ich eignetlich mit angezogener “Kopfbremse” fahre… So ists halt mit dem Alter. :-)

Nach dem Turn und Rücksprache mit Markus heisst es dann zusammenpacken. Er hat auch genug und wir hoffen darauf nicht erst nachts um 2 in der Heimat zu sein. Also noch allen Tschüss sagen und auf baldiges Wiedersehen in Hockenheim im Frühjahr wünschen und dann geht es ab Richtung Heimat.
Die Heimfahrt läuft gut und trotz Hänger sind wir um halb 12 in der Garage und laden noch kurz ab. Dann heisst es noch ein Bierchen und ab ins Bett. Morgens um 8 muss ich den Hänger wieder abgeben und darf den Muskelkater pflegen, wieder sehr zur Belustigung der Kollegen. Aber sooooo viel Spass… das ists schon wirklich wert.